Yulin dog meat Festival -
der Irrglaube - nur gequälter Hund schmeckt
- Die Chinesen feiern vom 21.06. - 30.06. die Sommersonnenwende -
Trotz "offiziellen" Verbot der chinesischen Regierung findet 2026 wieder das Hundefleisch-Festival in Yulin - im Südewesten Chinas - statt. Unter schwerster Bewachung der lokalen Polizei, denn die Behörden wollen nicht, dass gezeigt wird, was in Yulin jährlich seit 2009 passiert.
Seit Wochen rollen die Lastwagen beladen mit Hunden in diese Stadt zu zahlreichen und riesigen Schlachthäusern und Hinterhöfen, wo sie ein qualvoller Tod erwartet. Denn nur gequälter Hund schmeckt (siehe dazu den Menüpunkt China). Keine Versorgung mit Wasser und Futter unter unhygienischen Bedingungen. In manchen Hochhaus - Schlachthäusern werden 7.000 Hunde täglich grausam zu Tode gefoltert, während die noch lebendigen Tiere in kleinen Gitterkäfigen die angsterfüllten Schreie und das Leid ihrer Artgenossen ertragen müssen.
Mehr als die Hälfte der Chinesen, inklusive der Einwohner Yulins, fordern ein komplettes Verbot des Hundefleisch-Handels. Trotz dieser Tatsache! Trotz lokaler Verbote! Trotz weltweiter Kritik hält das Land und die Provinz Yulin an der grausamen Praxis fest. Hundefleischhändler und Hundefleischrestaurants arbeiten mit der lokalen Regierung zusammen, um den Tourismus und die Einnahmen der ansonsten armen und ländlichen Stadt zu steigern.
Yulin findet das ganze Jahr statt, denn Hundefleisch wird täglich gegessen. Das jährliche Festival steigert den täglichen Konsum von Hundefleisch deutlich, doch das ganze Jahr über werden in ganz China Hunde gestohlen und hunderte Kilometer unter schrecklichen Bedingungen in die barbarischen und unzähligen Schlachtzentren transportiert. Für den Verzehr und für die Lederindustrie!
Durch die Bemühungen der Tierschützer weltweit, werden während des Yulin Festival jedes Jahr eine kleinere Anzahl von Hunden getötet. Doch wir reden immer noch von täglich 3.000 Tieren. Schätzungsweise werden in China, dem weltweit größten Verbraucher von Hunde- und Katzenfleisch, bis zu 30.000 Hunde täglich zum Essen geschlachtet.
Seit vielen Jahren protestiert das Windhund‑Netzwerk entschlossen gegen das Yulin‑Festival, den Hundefleischhandel und den Verzehr von Hunde‑ und Katzenfleisch. Und wir stehen nicht allein.
Dank Yosee Takahashi aus Osaka, der den weltweiten Protest vor zahlreichen chinesischen Botschaften ins Leben gerufen hat, sind wir Teil einer großen, internationalen Gemeinschaft von Menschen, die klar und sichtbar für ein Verbot des Verzehrs von Hunde‑ und Katzenfleisch einstehen. Gemeinsam sind wir Teil der globalen Tierrechtsbewegung, die überall auf der Welt für Mitgefühl, Schutz und Gerechtigkeit kämpft.
Auch 2026 werden wir an der Seite unserer asiatischen Tierschutzfreundinnen und ‑freunde stehen und erneut einen globalen digitalen Protest organisieren. Der internationale Druck bleibt entscheidend — nicht zuletzt, weil das Yulin‑Festival weiterhin von vielen ausländischen Touristinnen und Touristen besucht wird.
Wir sind gegen Speziesismus, auch wenn unser Fokus auf den Windhunden liegt.
Hast du gewusst, dass Windhunde einer der beliebtesten Hunderasse auf dem asiatischem Fleischmarkt sind? (Mehr Details unter dem Menüpunkt "Hast du gewusst...China")

